Pressemitteilung, Graz, 4.10.2006
|Anlässlich des Mental Health Days informiert das Frauengesundheitszentrum in seiner neuen Zeitschrift darüber, was die psychische Gesundheit von Frauen fördert und was sie schwächt. Schwerpunkt des heurigen weltweiten Aktionstags sind Depressionen - und Depression ist weiblich.
|Um auf diese Umstände hinzuweisen, nimmt das Frauengesundheitszentrum mit einem Infotisch und Beratungsangeboten teil am Aktionstag für psychische Gesundheit: 10 Oktober, 10.00 – 16.00 Uhr, Grazer Hauptplatz. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Aktionstag 1992 ausgerufen. Sie bezeichnet seelische Gesundheit als einen Zustand des Wohlbefindens, in dem sich Frauen und Männer „ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst sind, mit normalen Stresssituationen umgehen, produktiv und erfolgreich arbeiten können und fähig sind, einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten“.
|Seelische Gesundheit und Krankheit sind wie zwei Pole – dazwischen liegt ein weites Land. Die Übergänge zwischen psychisch gesund und krank sind fließend, jeder Mensch ist mal mehr und mal weniger psychisch gesund. Die Fähigkeit, Krisen und Probleme zu bewältigen, ist ein entscheidender Schutzfaktor für seelische Gesundheit.
Schutzfaktoren sind gute Ausbildung, kontinuierliche Berufstätigkeit und gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Eingebundensein in Familie und Freundeskreis und ehrenamtliches Engagement. Als Schutz wirkt die generell bewusstere Lebensführung von Frauen: Ihnen gelingt es besser als Männern, sich gesund zu ernähren. Sie rauchen und trinken weniger und suchen aktiver nach Unterstützung. <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
Frauen und Männer haben andere Stärken und Krankheitsrisiken, zeigen unterschiedliche Anzeichen bei Erkrankungen, sprechen unterschiedlich auf Behandlungsmethoden an. Sie bewältigen Krankheiten und Krisen unterschiedlich und mit unterschiedlichen Mitteln. Sie bekommen auch unterschiedliche Diagnosen gestellt und werden ungleich versorgt. In Diagnose, Forschung und Behandlung gelten nach wie vor männliche Standards. Die soziale Benachteiligung von Frauen ist ein grundlegender Risikofaktor für sie.
|Psychotherapeutische Beratung, Therapie, Krisengespräche
Private oder auch berufliche Probleme allein zu lösen, überfordert oft. Eine psychotherapeutische Begleitung unterstützt in schwierigen Lebenssituationen.
Therapeutinnen: Mag.a Eva Radaelli, Mag.a Anna Steger
Onlineberatung auf www.fgz.co.at|
Selbsthilfegruppe Angst- und Panikattacken
Termine: jeweils Donnerstag, 17.00 bis 19.00 Uhr
19. Oktober, 2., 16. und 30. November, 14. Dezember 2006, 11. und 25. Jänner, 8. und 22. Februar 2007
Körperlich gesund, aber krank vor Angst (Vortrag und Gespräch)
Angst- und Panikattacken: plötzliche Beklemmung, Herzrasen, Atemnot - Angst zu sterben ...
Termin: Mittwoch, 13. Dezember 2006, 19.00 Uhr
Referentin: Ingrid Schweiger
Unkostenbeitrag: € 8.--
Depressionen: Wenn alles schwer fällt (Vortrag und Gespräch)
Die Krankheit der „Losigkeit“: Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit ... Es gibt Hilfen!
Termin: Dienstag, 6. Februar 2007, 19.00 Uhr
Referentin: Mag.a Eva Radaelli
Unkostenbeitrag: € 8.--
Programmbestellung, Information und Anmeldemöglichkeit zu allen Veranstaltungen im Frauengesundheitszentrum, Joanneumring 3, 8010 Graz, telefonisch 0316/83 79 98, per E-Mail: frauen.gesundheit@fgz.co.at| oder auf der Website www.fgz.co.at|
|Medienkontakt
Dr.in Felice Gallé
Öffentlichkeitsarbeit
Frauengesundheitszentrum
Joanneumring 3, 8010 Graz
Tel.: 0316/83 79 98, Mobil: 0664/99 31 592
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