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Sie sind hier:Themen|Verhütung|

Verhütung

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Wünschen Sie sich auch eine Möglichkeit einfach, ohne Nebenwirkungen, um wenig Geld zu verhüten und dabei noch vor Geschlechtskrankheiten geschützt zu sein? Doch das ideale Verhütungsmittel gibt es nicht. Jede Frau, jedes Paar muss herausfinden, was passt – in der jeweiligen Lebensphase, in dieser Art der Beziehung, bei den momentanen Zukunftsplänen. Information ist dabei die Voraussetzung für eine selbständige Entscheidung.

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4000 Jahre Verhütung
Die ältesten erhaltenen Beschreibungen von Verhütungsmitteln stammen aus Ägypten und sind 4000 Jahre alt. Seither wurde vieles versucht um Schwangerschaften zu verhindern: magische Amulette, Barrieren aus Wachs und Kräutern oder ausgehöhlten Zitrushälften, Kondome aus Seide, Leder, Tierdärmen und Fischblasen. Ende des 19. Jahrhunderts bieten Apotheken Kautschukkondome, Pessare, Zäpfchen, vaginale Schwämmchen und medizinische Tampons. 1882 wird in Deutschland das Diaphragma erfunden.

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Der Anfang des 20. Jahrhunderts ist auch der Anfang der hormonellen Verhütung. Latex-Kondome werden hergestellt, Portiokappen angepasst. Die katholische Kirche billigt weiterhin allein natürlichen Verhütungsschutz – bekannt unter der „Kalendermethode“. Völlig verpönt ist Verhütung im Nationalsozialismus, sie widerspricht der kriegsvorbereitenden Mutterschaftsideologie des Dritten Reiches. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts löst die Anti-Baby-Pille die sogenannte Sexuelle Revolution aus.

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Heute kann aus einer Vielzahl von Mitteln und Methoden gewählt werden. Die Pharmaindustrie macht kräftig Werbung – unabhängige Information ist selten. Umfragen ergeben immer wieder, dass das Wissen über Verhütung gering ist.

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  • Hormonelle Verhütungsmittel
    In den letzten Jahren sind verschiedene neue hormonelle Verhütungsmittel auf den Markt gekommen: Minipille, Hormonspirale, Dreimonatsspritze, Hormonpflaster, Verhütungsring und Hormonstäbchen. Sie alle enthalten Hormone, die kontinuierlich an den Körper abgegeben werden und greifen so in den Hormonhaushalt der Frau ein. mehr dazu|
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  • Barrieremethoden
    Viele Frauen suchen daher nach hormonfreien Möglichkeiten. Verhütungsmittel ohne Nebenwirkungen und gesundheitliche Risiken sind Diaphragma, Portiokappe und Kondom. Alle drei funktionieren nach der Barrieremethode: Spermien werden durch eine Barriere daran gehindert, in die Gebärmutter zu gelangen. Häufig werden sie mit chemischen Verhütungsmitteln, etwa Gels, kombiniert.
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  • Die Spirale aus Kunststoff und Kupferdraht wird von Ärztin oder Arzt in die Gebärmutter eingesetzt. Je nach Kupfergehalt kann sie zwischen zwei und acht Jahren im Körper bleiben.
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  • Nur Kondome schützen gegen sexuell übertragbare Krankheiten!
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  • Natürliche Methoden der Verhütung
    Natürliche Verhütung bedeutet heute die Kombination verschiedener Methoden. Frauen, die auf diese Weise verhüten, müssen gut über ihren Zyklus Bescheid wissen, jeden Morgen Temperatur messen und die Beschaffenheit von Muttermund und Zervixschleim überprüfen. Relativ neu sind Verhütungcomputer. Die natürlichen Verhütungsmethoden werden vor allem von Frauen geschätzt, die mit ihrem Körper vertraut sind/sein wollen und einen geregelten Tagesablauf haben.
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  • Chirurgische Methoden
    wirken dauerhaft. Sterilisation ist sowohl bei Männern wie Frauen möglich.
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Über den rein medizinischen Aspekt und Fragen der angenehmen Anwendung hinaus sind Verhütungsmittel und das Geschäft mit ihnen Teil der komplexen Machtverhältnisse innerhalb unserer Gesellschaft. Das Recht auf sexuelle und reproduktive Gesundheit ist ein Menschenrecht – gute Aufklärung und freier Zugang zu Verhütungsmitteln sind die Grundlage.

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zum Angebot|
zu den Links|
Wie funktioniert Notfallverhütung mit der Pille Danach|?

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