Pressemitteilung, Graz, 05. Juli 2005
Unterstützung für Frauen mit Behinderungen in den Bezirken Leibnitz und Radkersburg: neues Büro und neue Studie
Mit dem neuen Büro des Frauengesundheitszentrums in der Fettingergasse 6 in Leibnitz ist im Auftrag des Bundessozialamtes Steiermark eine neue Schnittstelle entstanden zwischen Frauen mit Behinderungen, ihren BetreuerInnen und lokalen Institutionen wie Gemeinden, Pfarren, Vereinen. Sonja Nemecek, eine der Projektkoordinatorinnen von be gender süd, erklärt: "Wir arbeiten sowohl mit den Betroffenen als auch an den Strukturen und Rahmenbedingungen. Denn diese bestimmen zu einem großen Teil, welche Möglichkeiten die Frauen haben".
Neue Maßnahmen für Frauen mit Behinderungen in der Südsteiermark
Neue Studie
Parallel zum Umsetzungsprojekt be gender süd wird auch weiter geforscht. Zwei Mitarbeiterinnen des Frauengesundheitszentrums erheben seit Jänner dieses Jahres die Lebens- und Arbeitssituation von Frauen mit Behinderungen in den Bezirken Leibnitz und Radkersburg. Sie führen Interviews mit Betroffenen und erstellen sechs Netzwerkanalysen. Sonja Karel, Koordinatorin der Studie, dazu: „Die Ergebnisse der Forschung und die Erfahrungen aus dem Umsetzungsprojekt werden zu einem Modell für strukturverändernde Empowermentstrategien zusammenfließen“.
Grundlage für be gender süd ist die Forschungsstudie be gender. Das Grazer Frauengesundheitszentrum führte sie von Mai bis Dezember 2004 im Auftrag der Landesstelle Steiermark des Bundessozialamtes durch. Untersucht wurden geschlechtsspezifische Besonderheiten in der beruflichen Situation von Frauen und Männern mit Behinderungen. Broschüren in leicht lesbarer Sprache und der Ergebnisbericht können im Internet unter www.fgz.co.at nachgelesen werden.
Der Name spricht
be gender süd - das "be" steht für Behinderung, "gender" meint das soziale Geschlecht - und damit alle Erwartungen und Vorstellungen, die eine Gesellschaft an Frauen und Männer knüpft. "süd" steht für die südliche Steiermark.
Ein von Sozialstaatssekretär Sigisbert Dolinschek unterstütztes Projekt, finanziert aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive der österreichischen Bundesregierung (Behindertenmilliarde) für Menschen mit Behinderungen und des Europäischen Sozialfonds.
Für Fragen steht Ihnen Mag.a Felice Gallé unter Tel.: 0316/83 79 98-30 oder E-Mail: felice.galle@fgz.co.at| gerne zur Verfügung.
Für inhaltliche Fragen können Sie sich auch gerne an die Projektkoordinatorinnen Mag.a Sonja Nemecek, E-Mail: nemecek.begender@fgz.co.at| , Tel.: 0664/40 65 730 oder Mag.a Sonja Karel, E-Mail: sonja.karel@fgz.co.at| , Tel.: 0316/83 79 98-27 wenden.