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Herausgeberin: Frauengesundheitszentrum, Joanneumring 3, 8010 Graz,
Tel. 0316/83 79 98, E-Mail frauen.gesundheit@fgz.co.at, www.fgz.co.at

Information zu dem Steirischen Netzwerk Essprobleme und Download früherer Ausgaben des Rundbriefs www.fgz.co.at/Steirisches-Netzwerk-Essprobleme.448.0.html

Die nächste Ausgabe des Rundbriefs erscheint voraussichtlich im November 2011. Bitte schicken Sie Veranstaltungsankündigungen, Neuigkeiten aus Ihrem Arbeitsbereich, Informationen über Ihre Angebote, Fortbildungs-, Web- und Buchtipps bis zum 11. November 2011 an jutta.eppich@fgz.co.at

 



Inhalt

Aktuelles aus dem Netzwerk

... zu sich kommen ...
Therapiegruppe für Frauen im b.a.s., Beratungsstelle Graz, Dreihackengasse 1
Frauen, die an Essproblemen leiden, sind häufig von Gedanken rund um Essen und Gewicht beherrscht. Was darf ich essen? Wann? Wie viel? Bin ich schwerer oder leichter geworden?
Ziel dieser Gruppe ist, diesen engen Horizont wieder zu erweitern. Methodisch wird neben Gruppengesprächen auch mit Übungen aus der Genusstherapie, der Bewegungs- und Tanztherapie und der integrativen Gestalttherapie gearbeitet.
Leiterin Dr.in Monika Palt
Information 0316/82 11 99 -14
Termine 3. Oktober 2011, 17.00 - 19.45 Uhr
ab 10.10.2011, 18.00 - 19.45 Uhr,17.10., 24.10., 7.11., 14.11., 21.11., 28.11., 5.12.  und  12.12.2011
Kosten 120 Euro (Ermäßigung nach Rücksprache möglich)
Voraussetzung ist ein Vorgespräch.

DICK UND FIT®
Bewegung für starke Frauen, Angebot des Frauengesundheitszentrums
Bewegungsgruppe
ab 20.9. 2011, immer dienstags von 19.00 bis 21.00 Uhr
Ort Turnhalle Volksschule Brockmanngasse 119, 8010 Graz

Wassersport
ab 22.9.2011, immer donnerstags von 18.00 bis 19.00 Uhr,
Ort SPORTUNION Steiermark, Gaußgasse 3, 8010 Graz
Referentin MMag.Birgit Gutsche   
Kosten beide Angebote kosten je 108 Euro für 18 Termine
Information im Frauengesundheitszentrum unter 0316/83 79 98.

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Magersüchtigen und BulimikerInnen
Der Folder der Selbsthilfegruppe ist zum Selbstkostenpreis erhältlich.
Kontakt Annette Kupfer, annette.kupfer@gmx.at
Information unter www.magersucht.or.at

Kampagnen und Wettbewerbe

Kampagne "Lebe Dich!"
Botschaften die stark fürs Leben machen!
Das Frauengesundheitszentrum Kärnten setzt mit der Kampagne "Lebe dich!" auf einen positiven Selbstwert, unabhängig von Aussehen, Alter und Gewicht.
Zentrales Instrument dazu sind selbstklebende Zettel, die mit stärkenden, positiven, motivierenden Nachrichten beschriftet werden und an Orten hinterlassen werden, an denen Mädchen und Frauen leben, lernen, arbeiten, spielen und lieben. Zusätzlich wurde ein eigener Blog im Internet eingerichtet.
So funktionier's:
1. den beschrifteten Zettel gut sichtbar und lesbar aufgekleben
2. mit Handy oder Digitalkamera fotografieren werden
3. als MMS an die Nummer 0660/348 22 18 schicken
Das Foto wird dann auf www.lebedich.info online gestellt.

Schulwettbewerb: "We like everyBODY! Unsere Schule ohne Schlankheitswahn"
Ab September 2011 sind engagierte Wiener Schülerinnen und Schüler aufgerufen, sich kritisch mit medialen Körpernormen und Schönheitsidealen auseinanderzusetzen. Ziel ist eine Werbe- und PR-Kampagne zu entwickeln, die auf einen positiven und gesunden Zugang mit Aussehen und Gewicht an der eigenen Schule abzielt.
Die beste Kampagne wird mit der Umsetzung durch eine professionelle Werbeagentur belohnt.
Information www.frauengesundheit-wien.at/aktuelles/2011_06_20_Schulwettbewerb.html

ARGE Dicke Weiber gegen Schlankheitsterror
In Wien haben sich dicke und lesbische Frauen zusammengeschlossen um gemeinsam auf die zunehmende Diskriminierung aufgrund des Gewichts hinzuweisen. Die selbstorganisierte Initiative will Mädchen und Frauen stärken, sich politisch mit dem Thema auseinandersetzen und Aktionen durchführen.
Information http://argedickeweiber.wordpress.com/category/arge-dicke-weiber-bilder/ 

Veranstaltungen und Tagungen

Was geht noch - wenn nichts geht?
Lösungsorientierte Behandlung von suchtkranken Menschen
12. bis 13. September 2011, Bonn
Information www.sucht.de/Veranstaltung/events/was-geht-noch-wenn-nichts-geht-loesungsorientierte-behandlung-von-suchtkranken-menschen.html  

Fachforum Onlineberatung
26. bis 27. September 2011, Nürnberg
Soziale Netzwerke boomen und mit ihnen neue Kommunikations- und Interaktionsformen.
Mit der Virtualisierung und Mediatisierung von Lebenswelten hat auch die psychosoziale Onlineberatung ihren Platz im Netz gefunden. Wenn sich nun die Kommunikation im Netz mehr und mehr in die sozialen Netzwerke verlagert, werden für die psychosoziale Onlineberatung Themen relevant, denen im Rahmen dieses Fachforums in Form von Vorträgen und Workshops nachgegangen werden soll: Wie artikulieren sich z. B. Probleme in sozialen Netzwerken? Können Beratungsanfragen über soziale Netzwerke bearbeitet werden? Unter welchen Bedingungen? Wie sieht es mit der geschützten Beratung in sozialen Netzwerken aus? Wie kann Hilfestellung und soziale Unterstützung dabei gelingen? Und wie entwickelt sich Beratungskommunikation im mobilen Internet weiter?  
Anmeldung und Information www.ohm-hochschule.de/institutionen/fakultaeten/sozialwissenschaften/studienwerkstaetten/onlineberatung/angebote/fachforum-onlineberatung/programm-2011/page.html

5. Präventionstag für psychische Gesundheit
Fachtagung zum Thema Essstörungen
6. Oktober 2011, von 8.30 - 16.00 Uhr, Wirtschaftskammer Salzburg, Salzburg
Anmeldung und Information
Alexandra Grebien
(0662 880524 ? 123) kinderseelenhilfe@promentesalzburg.at
Programm unter
www.promentesalzburg.at/cms/joomla/content/view/509/89/

19. Internationale Wissenschaftliche Tagung, Kongress Essstörungen
20. bis 22. Oktober 2011, Alpbach, Tirol
Dieser Kongress ist für Betroffene, Angehörige und ExpertInnen zugänglich.
Kongressorganisation Netzwerk Essstörungen Tirol in Zusammenarbeit mit der Österreichische Gesellschaft für Essstörungen
Information www.netzwerk-essstoerungen.at/kongress11/

Selbstbestimmt Leben "Mädchenrechte stärken - weltweit"

29. Oktober 2011, Berlin
Eine Veranstaltung von TERRE DES FEMMES Menschenrechte für die Frau e.V.
Die aktuelle Lebenssituation von Mädchen soll beleuchtet und einen Wissens- und Erfahrungsaustausch von MenschenrechtlerInnen und AkteurInnen aus Deutschland und anderen Ländern ermöglicht werden.  
Information und Anmeldung http://frauenrechte.de/online/index.php/themen/kongress.html

Suchthilfe und Suchtpolitik International - Was haben wir von Europa und Europa von uns?
14. bis 16. November 2011, Hamburg
Der Einfluss Europas und der EU wird nicht nur in Politik und Wirtschaft immer wichtiger, sondern auch in der Diskussion über die Zukunft der Suchthilfe und der Suchtpolitik. Schlagworte wie Harmonisierung, Richtlinienkompetenz oder grenzübergreifende Gesundheitsversorgung erzeugen Fragen in der Fachwelt: Wie gestalten unsere Nachbarn Suchtbehandlung? Welches Verständnis von Sucht und welche Suchtbehandlungsansätze werden sich in Europa durchsetzen? Welche Sucht- und Drogenpolitik strebt die EU an und welche Gremien und Institutionen auf europäischer Ebene sind an der Gestaltung dieser Politik beteiligt?
Information www.dhs.de/fileadmin/user_upload/pdf/Veranstaltungen/Fachkonferenz_2010/11-03-23_Ankuendigungstext.pdf

Fit for gender?
17. November 2011, 09.00 - 18.00 Uhr, Wien
Das Wiener Programm für Frauengesundheit veranstaltet gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien und der Wiener Gesundheitsförderung die interdisziplinäre Konferenz "Fit für Gender?! Gesundheitssystem, Prävention und Gesundheitsförderung aus der Geschlechterperspektive".
Information www.frauengesundheit-wien.at/aktuelles/2011_06_20_Konferenz_Fit_for_Gender.html

Fort- und Weiterbildungen

Lehrgang Konflikte offen und direkt austragen
24. September bis 3. Dezember 2011, Schloss Goldegg, Salzburg 
Im Umgang mit Konflikten sind, je nach Kontext, verschiedene Fähigkeiten gefordert Ist in einer Situation Deeskalation erforderlich, kann in anderen Zusammenhängen offene Konfliktbereitschaft, deutliche Haltung und klare Mitteilung erforderlich sein, weil nur eine offener Austausch über Interessen und Bedürfnisse letztlich eine für beide Seiten profitable Lösung ermöglicht. Immer wieder kommen wir aber in Situationen, in denen uns genau diese Offenheit und Klarheit Schwierigkeiten bereitet - sei es in der Teamarbeit oder in der Arbeit mit KlientInnen/KundInnen.
Information und Anmeldung www.friedensbuero.at/lehrgang_konflikte_offen_und_direkt_austragen

Sexuelle Übergriffe unter Kindern
27. September 2011 von 9.00 - 17.00 Uhr, Wien
Wie kann ein sexueller Übergriff unter Kindern von kindlicher Sexualität abgegrenzt werden? Wie reagiere ich als PädagogIn richtig auf dieses grenzverletzende Verhalten, was bildet den Boden für Übergriffe unter Kindern und wie kann in diesem Zusammenhang präventiv gehandelt werden?
Referentin Lilly Axster und Christa Jordan-Rudolf
Kosten 70 Euro (diese sind vor Ort zu bezahlen)
Ort Selbstlaut-Büro, 1090 Wien, Berggasse 32/4 (Ecke Hahngasse)
Anmeldeschluss 20. September 2011
Information zu weiteren Seminaren und Anmeldung www.selbstlaut.org/cgi-bin/TCgi.cgi

Mädchengesundheitsförderung in der Jugendarbeit
5. bis 6. Oktober 2011, jeweils von 10.00 - 17.00 Uhr, Graz
Referentinnen Mag.a Jutta Eppich und Mag.a Sabine Klinger
Kosten 60 Euro
Information und Anmeldung unter Fonds Gesundes Österreich-Bildungsnetzwerk Gesundheitsförderung
alle Veranstaltungen unter https://weiterbildungsdatenbank.fgoe.org

Mädchen und Rauschtrinken
Zu den sozialen Praktiken der Herstellung von Weiblichkeiten
14. Oktober 2011, von 13.30 - 17.00 Uhr, München
Referentin Prof.in Dr.in Barbara Stauber
Kosten 10 Euro
Information und Anmeldung www.imma.de/einrichtungen/kontakt-und-informationsstelle-fuer-maedchenarbeit/angebot/fortbildungen/

Weibliches (Auf)begehren
Sexualisierte Gewalterfahrung und ihre Auswirkungen auf die Entfaltung von
Aggressivität und Sexualität im Leben von Mädchen und Frauen.
Dialogischer Vortrag am 28. Oktober 2011 von 19.00 - 21.00 Uhr und
Seminar am 29. Oktober 2011 von 10.00 - 18.00 Uhr, Salzburg
Die beiden Veranstaltungen können unabhängig voneinander besucht werden, wobei der Dialogische Vortrag als lustvoller Einstieg ins Thema zu verstehen ist. Sexualisierte Gewalt ist Ausdruck einer zerstörenden Aggressivität. Zur Folge hat diese bei Mädchen und Frauen Reaktionen zwischen einer ausgeprägten Aggressionshemmung und einem verdeckten und/oder destruktiven Ausdruck aggressiver Impulse. Der Zugang zur eigenen Aggressivität als Lebenskraft und Antrieb ist erschwert.
Information und Anmeldung
www.akzente.net/Veranstaltungstipps-fuer-Multiplika.1096.0.html

 

Filmtipp

Die dünnen Mädchen
In dem Film von Maria Teresa Camoglio erzählen acht junge Frauen mit Essstörungen über ihr Leben. Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren mit Essstörungen, die versuchen, ihre Störung zu bekämpfen. Sie haben gehungert bis zur Selbstauflösung und können einfach nicht damit aufhören. Diagnose Magersucht. Der Film fragt nach dem "Warum" aus der Perspektive der jungen Frauen und dokumentiert, wie sie wieder eine Beziehung zu ihrem Körper aufbauen, um damit auch die Kontrolle über ihr Leben wieder zu gewinnen.
Weitere Information unter www.arte.tv/de/2357742,CmC=2388896.html

Lese- und Linktipps

Neues Onlineangebot vernetzt AkteurInnen der Übergewichtsprävention
Die Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) hat ihr neues Internetportal online gestellt und bietet damit Unterstützung für lokale Netzwerke, die die Übergewichtsprävention für Kinder und Jugendliche im Fokus haben. 
Neben Beratung und Information steht insbesondere der Wissenstransfer für Fachkräfte und die Verbreitung guter Beispiele und Konzepte im Vordergrund des neuen Internetauftritts.
Information www.regionen-mit-peb.de/startseite.html?&no_cache=1

Apotheken: Alli® für alle?
Das Schlankheitsmittel darf nicht an minderjährige Mädchen (und Burschen) und stillende Frauen abgegeben werden. ApothekerInnen tun es trotzdem.
Information
des Verein für Konsumentenschutz www.fgz.co.at/AErztInnen-be-suche.593.0.html

Bauchgefühl Keine Lust auf Schlankheitswahn
bauchgefühl ist eine Initiative der Betriebskrankenkassen in Deutschland, deren oberstes Ziel es ist, der Entwicklung von Essstörungen frühzeitig entgegenzuwirken.
Die Website enthält Unterrichtsmaterialien für LehrerInnen, Unterstützung für Eltern und viele Informationen für Kinder und Jugendliche.
www.bkk-bauchgefuehl.de/

Checklisten zum Thema ÄrztInnenbesuche
Woran erkennt man einen guten Arzt/eine gute Ärztin?
Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?
Auf der Website des Frauengesundheitszentrums unter www.fgz.co.at/AErztInnen-be-suche.593.0.html

Broschüre Schlaue Mädchen - dumme Jungen
Gegen Verkürzungen im aktuellen Geschlechterdiskurs.
Die schulischen Leistungen von Jungen und Mädchen werden immer häufiger öffentlich diskutiert:
Bildungserfolge der Mädchen werden den Misserfolgen der Jungen gegenübergestellt. In dieser Stellungnahme beleuchtet das deutsche Bundesjugendkuratorium (BJK) den medialen und wissenschaftlichen Diskurs zu bildungsbezogenen Unterschieden zwischen Jungen und Mädchen und stellt u.a. fest, dass die Differenzen nach Geschlecht innerhalb des Bildungssystems einseitig betrachtet werden. Um Bildungsungleichheiten zwischen Jungen und Mädchen präziser aufschlüsseln zu können, müssen die Übergänge zwischen Ausbildung, Studium und Beruf genauer analysiert werden.
Die Downloadversion finden Sie hier
www.bundesjugendkuratorium.de/pdf/2007-2009/bjk_2009_4_stellungnahme_gender.pdf

Schwindeleien der Lebensmittelindustrie: www.foodwatch.de/

Auf Gute Pillen Schlechte Pillen, unter Gepantschtes, findet man Informationen zu Produkten (wie beispielsweise Schlankheitsmittel), die im Internet bestellt werden können. Untersuchungslabors finden in solchen Produkten immer wieder gefährliche Stoffe, die nicht deklariert sind. Dazu gehören auch Arzneistoffe, die verschreibungspflichtig sind oder sogar wegen ihrer Risiken bei uns aus dem Handel genommen wurden http://gutepillen-schlechtepillen.de/pages/aktuelle-meldungen/gepanschtes.php?tab=A   

Impressum

Hrsg.: Frauengesundheitszentrum, Graz www.fgz.co.at

Redaktion: Rita Obergeschwandner, Ulla Sladek

Grafische Gestaltung, Fotos: Rita Obergeschwandner, Frauengesundheitszentrum, Graz

Programmierung: Georg Kothmeier

 

Finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

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