Bei seinem Qualitätsmanagement legt das Frauengesundheitszentrum Wert auf die systematische Entwicklung, Sicherung und Abbildung der Qualität. Es arbeitet auf Grundlage eines Leitbildes, dokumentiert und evaluiert Abläufe, Organisationsstrukturen, Kontakte und Angebote. Ein Qualitätshandbuch dient als Checkliste und trägt zur Transparenz bei. Alle Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an internen und externen Fortbildungen teil.
Qualität bedeutet für die Arbeit des Frauengesundheitszentrums konsequent fachliche Standards zu berücksichtigen, evidenzbasiertes Wissen, geschlechtsspezifische Aspekte, Chancengleichheit, Nachhaltigkeit, und Partizipation. Im Sinn von kritischer Gesundheitsinformation berücksichtigen wir für unsere Website Leitlinien zur Qualitätssicherung und –kontrolle im Internet, wie den HON-Code der Health on the Net Foundation.
Um bedarfsgerechte Angebote für Frauen entwickeln zu können, verfolgen die Mitarbeiterinnen Fachliteratur und internationale Entwicklungen. Das Frauengesundheitszentrum analysiert das Angebot an Gesundheitsdienstleistungen in Graz und der Steiermark. Es nimmt die Erfahrungsberichte von Frauen in Beratungen ernst und ermittelt durch Fragebögen die Wünsche und Anregungen aller Kursteilnehmerinnen und Referentinnen. Zu unserem Qualitätsmanagement gehört auch, aufmerksam mit Rückmeldungen und Beschwerden umzugehen. Unser Beschwerdemanagement versucht, sie sensibel und konstruktiv aufzugreifen. Das Frauengesundheitszentrum als Organisation lernt daraus.
Um die Qualität gezielt weiterzuentwickeln und nach außen sichtbar zu machen, hat sich das Frauengesundheitszentrum von Anfang 2007 bis Oktober 2008 einem anerkannten externen Zertifizierungsprozess mit LQW unterzogen. Dafür beteiligte es sich neben neun weiteren Organisationen am Kooperationsprojekt „Qualitätsentwicklung im Bildungsnetzwerk Steiermark“.
Die Qualität der Organisation ist dabei überprüft und neutral bestätigt worden. Seit Oktober 2008 ist das Frauengesundheitszentrum testiert.
