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Sie sind hier:Themen|PAP, HPV, Gebärmutter|

PAP, HPV, Gebärmutter

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Links und Materialien| zu Gebärmutterentfernung aber auch Pap-Abstrich, HPV-Impfungen, Myomen und Endometriose

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Gebärmutterentfernung

Gebärmutterentfernung ist eine der häufigsten Operationen an Frauen in Österreich. Die Statistik zeigt, dass die Operation aus ganz unterschiedlichen Gründen erfolgt. Auch die Anzahl der Operationen variiert zwischen den verschiedenen Spitälern enorm. Dies verweist darauf, dass auch nicht-medizinische Gründe eine Rolle bei Gebärmutterentfernungen spielen. Wenn Krebs vorliegt, ist diese Operation notwendig. Dann sind auch eventuell unangenehme Folgewirkungen in Kauf zu nehmen.

Die meisten betroffenen Frauen haben keinen Krebs. Gebärmutterentfernung und insbesondere auch die Eierstockentfernung sind ernstzunehmende Operationen. Sie sollen nur dann durchgeführt werden, wenn es wirklich medizinisch erforderlich ist. Bei vielen Beschwerden gibt es Alternativen. Aufklärung ist wichtig! Denn Studien beweisen, je besser Patientinnen informiert sind, desto seltener verlieren sie ihre Gebärmutter. Wissen ist auch hier Macht.

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Zu häufige Operationen

Myome oder Blutungen sind nicht automatisch ein Grund für eine Entfernung der Gebärmutter. Doch Frauen werden häufig auf Jugendlichkeit und Gebären reduziert. Ältere Frauen genießen kein hohes Ansehen - und bekommen zu hören: "Sie brauchen das Ding doch nicht mehr!" Tatsächlich ist die Gebärmutter aber nicht nur für die Fortpflanzung, sondern im gesamten weiblichen Leben ein wichtiges Organ.

Obwohl Gebärmutterentfernungen häufig erfolgen, sind ihre Folgen nicht langfristig untersucht. Das gleiche gilt für Eierstockentfernungen.

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Mögliche Folgen der Gebärmutterentfernung

  • Depression, Antriebslosigkeit, das Gefühl ein Stück der Weiblichkeit, die eigene Mitte verloren zu haben
  • Veränderung der Sexualität: Schmerzen durch Operationsnarben, Beeinträchtigung des klitoralen Bereiches, die Kontraktionen der Gebärmutter gibt es nicht mehr. Gerade wenn Frauen ihr sexuelles Empfinden im Unterleib spüren, ändert sich dies nach einer Gebärmutterentfernung stark.
  • hormonelleVeränderungen, früherer Wechsel möglich
  • häufiger Osteoporose
  • Darm- und Blasenstörungen
  • Veränderungen des Herz-Kreislauf-Systems, Herzprobleme
  • Beschwerden, weil mit der Gebärmutter eine wesentliche Stütze des Beckenbodens fehlt.
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Mögliche Folgen einer Eierstockentfernung

  • Folgen einer Eierstockoperation können sehr gravierend sein, da dadurch eine Kastration stattfindet.
  • Frauen berichten über sehr vielfältige Beschwerden von Stimmungsveränderungen und Libidoverlust über Schmerzen und Veränderungen ihres Gefühls zu sich selbst.

All diese Folgen können, müssen aber nicht auftreten. Sie sollten aber bei der Entscheidung für oder gegen eine Operation mitbedacht werden. Wirklich zwingend ist eine Operation nur bei einer sogenannten "harten" Indikation: der Diagnose Krebs.

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Entscheidung für oder gegen eine Operation

Frauen, die vor der Entscheidung stehen, einer Gebärmutterentfernung zuzustimmen oder nicht, wird im Frauengesundheitszentrum geraten:

  • Lassen Sie sich nicht unter Zeitdruck setzen, wenn kein Krebsverdacht besteht.
  • Besprechen Sie sich mit ihrem Partner, ihrer Partnerin und Freundinnen.
  • Holen Sie unbedingt die Meinung einer zweiten Ärztin oder eines zweiten Arztes ein.
  • Holen Sie sich Rat in einer unabhängigen Beratungsstelle, etwa einem Frauengesundheitszentrum.

Frauen, die sich für die Entfernung entscheiden, sollten sich genau informieren, welche Methoden möglich sind, welche Folgen die Operation haben kann. Wichtig ist ausreichend Zeit für Erholung einzuplanen!

 

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