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Nicht jede dicke Frau ist esssüchtig!

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Nicht jede dicke Frau ist esssüchtig!

Pressemitteilung, Dienstag, 14. November 2006

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Starke Frauen zwischen Schönheitsnormen, Körperfülle und Gesundheit sind das Thema einer Podiumsdiskussion am 22. November um 19.00 Uhr im Grazer Rathaus.

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Esssucht ist eine Erkrankung, die psychotherapeutische Behandlung nötig macht. Dicksein hingegen erscheint als ein Affront gegenüber einem rigiden Schönheits- und Gesundheitsideal. Frauen sind aber unterschiedlich - größer oder kleiner, dünner oder dicker. Übergewicht belastet nicht automatisch die Gesundheit. Trotzdem wird das Thema selten sachlich betrachtet.

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Um diese Lücke zu schließen, lädt das Grazer Frauengesundheitszentrum in Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Graz unter der Moderation von Felice Gallé drei Fachfrauen auf das Podium: Kathrin Beyer, Psychotherapeutin aus Hannover wird über die Unterschiede und Überschneidungen von Übergewicht und Esssucht sprechen, Ernährungsberaterin Sabine Hollomey von Styria Vitalis erklären, warum Abmagerungskuren der klassische Einstieg in Essprobleme sind, und Kerstin Pirker die Problematik aus Sicht der Sozialwissenschafterin betrachten.

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Denn, so die Mitarbeiterin des Frauengesundheitszentrums: „Dicksein bedeutet in unserer Gesellschaft in erster Linie, nicht den gängigen Schönheits- und Gesundheitsidealen zu entsprechen. Diese lauten jung, dünn und fit - und führen besonders bei Mädchen und Frauen immer häufiger zu Essproblemen“.

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Frauenstadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl, die das Diktat der Schönheitsindustrie als strukturelle Gewalt gegen Frauen sieht: „Uns wird tagein, tagaus über die Schönheits- und Werbeindustrie gesagt: ‚Dünne, schlanke Frauen lebten gesund, seien begehrenswert und erfolgreich – dicke Frauen hingegen lebten ungesund, wären in einem depressiven Dauerzustand, traurig und unzufrieden’. Ich betrachte diesen Zugang als Anmaßung und sexistisch, Frauen nur auf Körpermaße- und masse zu reduzieren, zumal ich der Überzeugung bin, dass Gesundheit und Wohlbefinden nicht ausnahmslos mit dem Gewicht eines Menschen in Zusammenhang zu bringen ist.“

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Podiumsdiskussion

Starke Frauen
zwischen Schönheitsnormen, Körperfülle und Gesundheit 
Mittwoch, 22. November 2006, 19:00 Uhr
Rathaus der Stadt Graz
Begrüßung: Stadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl

Am Podium: Dr.in Kathrin Beyer (Psychotherapeutin, ServiceCenterHannover
Mag.a Sabine Hollomey (Ernährungsberaterin, Styria Vitalis)
Mag.a Kerstin Pirker (Pädagogin, Frauengesundheitszentrum, Graz)

Moderation:     Dr.in Felice Gallé

Information:  Tel.: 0316/83 79 98,

E-Mail: frauen.gesundheit@fgz.co.at|, www.fgz.co.at|

 

 

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Eine Veranstaltung des Frauengesundheitszentrums in Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Graz. Mit freundlicher Unterstützung von den SPÖ Frauen Steiermark und der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

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Medienkontakt
Dr.in Felice Gallé
Öffentlichkeitsarbeit
Frauengesundheitszentrum
Joanneumring 3, 8010 Graz
Tel.: 0316/83 79 98, Mobil: 0664/99 31 592
E-Mail: felice.galle@fgz.co.at|
www.fgz.co.at|

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Fotos der Referentinnen stehen Ihnen honorarfrei in Zusammenhang mit der Podiumsdiskussion Starke Frauen zur Verfügung.

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