Foto von Projektleiterin
Dr.in Brigitte Steingruber zum
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Credits: Frauengesundheitszentrum
Foto der Abschlussveranstaltung
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(v.l. Mag.a (FH) Verena Krammer, GKK;
5. von links Mag.a Anita Adamiczek BSc,
Projektmitarbeiterin MIA - Mütter in Aktion;
7. von links Dr.in Brigitte Steingruber,
Projektleiterin MIA - Mütter in Aktion;
8. von links Mag.a Sylvia Groth,
Geschäftsführerin Frauengesundheitszentrum;
5. von rechts Gertrude Skoff-Papst,
Projektmitarbeiterin MIA - Mütter in Aktion;
1. von rechts, Mag.a Anita Rappauer,
Projektevaluatorin, queraum;
sowie u.a. Mütter aus den Müttercafés)
Graz, Freitag, 1. Oktober 2010
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Nach drei Jahren ist das Gesundheitsförderungsprojekt MIA – Mütter in Aktion zu Ende gegangen. Zwei Mitarbeiterinnen und eine Projektleiterin haben schwangere Frauen und Mütter von Babys in den Bezirken Leibnitz und Liezen nachhaltig gestärkt, aktiv zu werden. Ihre Erfahrungen sowie Tipps und Tricks für zukünftige Gesundheitsförderungsprojekte haben sie nun in einem Handbuch zusammengefasst.
3 Jahre Mütter in Aktion: Meilensteine und Highlights
Projektleiterin Brigitte Steingruber und ihre beiden Mitarbeiterinnen Anita Adamiczek und Gertrude Skoff-Papst haben 153 Mütter daheim besucht und nach ihren Wünschen und Bedürfnissen befragt. Bei insgesamt 194 Müttercafés (davon 9 interkulturelle Müttercafés) haben sich Frauen ausgetauscht und über Themen wie Geburtserfahrungen, Kinderbetreuung, Verhütung informiert.
„Ich genieße es hier in Ruhe meinen Kaffee zu trinken und Themen zu diskutieren, über die ich sonst nicht reden würde. Das ist die ganze Woche über die einzige Zeit, die ich für mich habe,“ so eine Mutter bei einem Müttercafé.
84 Frauen haben bei 8 Runden Tischen mit GemeindevertreterInnen, MultiplikatorInnen und anderen Interessierten über Themen wie Kinderbetreuung diskutiert. Engagierte Mütter haben mit dem MIA-Projektteam 63 Veranstaltungen für je eine Aktionswoche pro Bezirk organisiert – und 1000 Interessierte haben das Programm genutzt.
Projekte von Müttern
Wichtigstes Ziel von MIA – Mütter in Aktion war, Mütter zu stärken, in ihren Gemeinden selbst aktiv zu werden. Engagierte Frauen sind bei insgesamt 15 Projektideen mit Coachings und Geld aus einem Aktionstopf unterstützt worden. Realisiert wurden etwa die Website www.familieninfo.org|, der Konversationskurs Mama lernt Deutsch, ein kleinkindgerechter Spielplatz sowie Elternbildungsveranstaltungen zu Themen wie gesunde Ernährung, spielerische Förderung oder erste Hilfe.
Was hat MIA bewegt
Im Rebenland und in Rottenmann wird es künftig Müttercafés geben, die von den Frauen selbst organisiert werden. In Rottenmann geht es ab Oktober auch mit Mama lernt Deutsch weiter. Das Frauengesundheitszentrum wird weiterhin für eine Verbesserung der Schwangerenbegleitung und eine flächendeckende Unterstützung von Müttern von Babys eintreten.
„Wichtig wäre, dass es in Gemeinden einen geschützten Raum gibt, wo sich Mütter für Müttercafés oder Spielgruppen treffen können. Gut wäre auch eine Ansprechpartnerin für Mütter in der Gemeinde, die die Frauen nach der Geburt zu Hause besucht, um eventuellen Hilfebedarf abzuklären, sowie ein funktionierendes Netzwerk von lokalen und überregionalen AnbieterInnen von frühen Hilfen,“ ortet Steingruber noch Verbesserungsbedarf.
In dem soeben erschienenen Handbuch sind Meilensteine, Ziele und Ergebnisse sowie Tipps und Tricks für zukünftige Projekte zusammengefasst. Interessierte können es im Frauengesundheitszentrum bestellen:
0316/83 79 98 oder frauen.gesundheit@fgz.co.at|
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Medienkontakt
Rita Obergeschwandner
rita.obergeschwandner@fgz.co.at|
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