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Frauenherzen schlagen anders

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Herz-Kreislauferkrankungen zählen zu den häufigsten Todesursachen von Frauen. Herzerkrankungen werden bei Frauen vielfach zu spät erkannt oder falsch behandelt. Das Grazer Frauengesundheitszentrum bietet am 28. September um 19.00 Uhr anlässlich des internationalen Herztages einen Informationsabend dazu an

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„Der Herzinfarkt ist weiblich“, warnt Elisabeth Hagenauer vom chefärztlichen Dienst der Pensionsversicherungsanstalt. Mit 56 Prozent der Todesfälle sind Herz-Kreislauferkrankungen die häufigste Todesursache von Frauen in der Steiermark – auch wenn die Angst vor Brustkrebs größer ist.

In ihrem Vortrag im Grazer Frauengesundheitszentrum informiert die Internistin über Ursachen, Warnzeichen, Symptome, Behandlungsformen und darüber, wie Frauen vorbeugen können. Denn der Herzinfarkt gilt zu Unrecht immer noch als Männerkrankheit.

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Unterschiedliche Anzeichen und Therapien
Dass Frauen dem Risiko einer Herzerkrankung nicht genug Bedeutung zumessen, ist eine Seite des Problems. Die andere hat die Innsbrucker Herzspezialistin Margarete Hochleitner in einer Studie dokumentiert : Frauen sind im Fall eines Herzinfarktes deutlich benachteiligt. Sie landen später im Spital und seltener auf der Intensivstation. Ein Herzanfall kündigt sich bei Frauen anders an als bei Männern. Oftmals werden frauentypische Symptome wie Übelkeit oder Erbrechen nicht einem Infarkt zugeordnet. Dies hat zur Folge, dass Warnzeichen von Ärztinnen und Ärzten nach wie vor falsch interpretiert werden. Frauen haben daher ein höheres Risiko an einem Herzinfarkt zu sterben und schlechtere Chancen eine adäquate medizinische Behandlung zu erhalten.

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Bewegung und bewusste Ernährung
Das Herzinfarktrisiko von Frauen erhöht sich nach den Wechseljahren um ein Dreifaches. Der natürliche Schutz der Östrogene fällt weg, während Blutfette, Blutdruck und Cholesterin zumeist steigen. Vorbeugen können und sollten Frauen aber schon in jungen Jahren.

Die CORA-Studie (Coronare Risikofaktoren für Arteriosklerose bei Frauen) weist eindrücklich auf einfache Möglichkeiten hin, die das Erkrankungsrisiko deutlich mindern. Die Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Regelmäßig Obst und Gemüse, mehr Bewegung und weniger Zigaretten schützen das Herz und erhöhen die Lebensqualität.

 

Frauenherzen schlagen anders

Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen – was bedeutet das? Welche Ursachen gibt es, welche Warnzeichen, Symptome, Behandlungsformen und Möglichkeiten der Vorsorge?

Termin: Donnerstag, 28. September, 19.00 Uhr

Referentin: Dr.in Elisabeth Hagenauer

Unkostenbeitrag: E 8,--

 

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Information dazu und zu weiteren Angeboten aus dem Herbstprogramm des Frauengesundheitszentrums unter Tel.: 0316/83 79 98, E-Mail.: frauen.gesundheit@fgz.co.at| und unter www.fgz.co|

 

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Internationaler Weltherztag 24. September
Seit 1999 organisiert die World Heart Federation mit Unterstützung der Weltgesundheitsorganisation WHO und der Unesco den Weltherztag am 24. September.

 

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Medienkontakt
Dr.in Felice Gallé
Öffentlichkeitsarbeit
Frauengesundheitszentrum
Joanneumring 3, 8010 Graz
Tel.: 0316/83 79 98, Mobil: 0664/99 31 592
E-Mail: felice.galle@fgz.co.at|
www.fgz.co.at|

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Logo und Symbolfoto stehen auf der Website www.fgz.co.at/31.0.html| zum Download zur Verfügung - Verwendung in Zusammenhang mit Artikeln über das Frauengesundheitszentrum honorarfrei. Bildnachweis: Frauengesundheitszentrum

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