Frei leben ohne Gewalt
Gewalt an Frauen wird immer weniger als Privatsache, sondern zunehmend als öffentliches Problem gesehen. Es kommt häufiger zu Anzeigen und immer mehr Opfer wenden sich an Frauenhilfseinrichtungen.
Im Jahr 2003 wurden von den der Beratungsstelle Tara, dem Grazer Frauenhaus, der Interventionsstelle und dem Frauengesundheitszentrum über 950 Frauen und 130 Kinder mit Gewalterfahrung persönlich betreut. Zusätzlich wurden Frauen und Bezugspersonen telefonisch oder per E-Mail beraten und weitervermittelt.
Gewaltopfer haben viele Gesichter und unterschiedliche Geschichten. Jede Betroffene hat ihren persönlichen Hintergrund, ihr spezielles Problem. Um alle zu erreichen und eine optimale Betreuung garantieren zu können, braucht es:
Um die Professionalität in der Gewaltarbeit garantieren zu können ist ein klares politisches Statement wichtig: gegen die Gewalt und für den Opferschutz.
Die Mitarbeiterinnen der Grazer Hilfsorganisationen befürchten, dass im Zuge der Budgetsanierungen auch im Opferschutz gespart wird. Damit sind wichtige Verbesserungen der letzten Jahre gefährdet. Gerade diese haben aber bewirkt, dass immer mehr Opfern von Gewalt geholfen werden konnte. Was auch die Nachfrage nach professioneller Hilfe weiter ankurbelte.
Die Vertreterinnen von Frauen und Kindern mit Gewalterfahrung appellieren daher an die Politikerinnen und Politiker, parteipolitische Interessen nicht auf Kosten von Gewaltopfern auszutragen: "Machen sie diese Frauen und Kinder nicht erneut zu Opfern!"
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Mag.a Felice Gallé unter Tel.: 0316/83 79 98 oder E-Mail: felice.galle@fgz.co.at| . Ein Foto von Mag.a Sylvia Groth steht Redaktionen kostenlos zum Herunterladen zur Verfügung unter www.mdw.at/pages/n_home.php?user=F1036| oder www.mediendienst.com |