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Sie sind hier:Presse|Pressemitteilung|Archiv|Information zum WeltnichtraucherInnentag|

Information zum WeltnichtraucherInnentag

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Das Grazer Frauengesundheitszentrum informiert anläßlich des WeltnichtraucherInnentages am 31. Mai zum Thema Frauen und Rauchen.

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Frauen rauchen anders - und hören anders auf

Im Jahr 1972 rauchten 13 Prozent der Österreicherinnen. 1999 griffen 41 Prozent zur Zigarette. 2004 waren es 47 Prozent. Zugleich steigt die Zahl der Lungenkrebsfälle bei Frauen. Besonders alarmierend ist, dass immer mehr Mädchen rauchen. Das Einstiegsalter liegt derzeit bei elf Jahren. „Frauen rauchen anders: früher, öfter und mit besonderem Risiko“, fasst Sylvia Groth, Geschäftsführerin des Grazer Frauengesundheitszentrums, das Thema Frauen und Rauchen zusammen

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Rauchen schädigt nicht nur die Atemwege. Es ist auch für zahlreiche Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich. Raucherinnen, die hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille benutzen, haben ein besonders hohes Risiko eine Thrombose, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Da die Gebärmutterschleimhaut in hohem Maße Giftstoffe speichert, verstärkt Rauchen auch die Gefahr an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Frauen, die nicht rauchen, haben ein geringeres Risiko sich mit HPV (Human Papilloma Viren) anzustecken. Raucherinnen  mit einer HPV-Infektion erhöhen ihre Heilungschancen, wenn sie zu rauchen aufhören

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Viele Frauen stehen durch Mehrfachbelastung unter großem Druck. Oft scheint eine Zigarettenpause die einzig mögliche Auszeit. Es verwundert daher nicht, dass Frauen häufiger als Männer rückfällig werden. Doch, so Sylvia Groth: „Mit jedem Versuch steigt die Wahrscheinlichkeit, endgültig Nichtraucherin zu bleiben. Für einen dauerhaften Erfolg sind Rauchentwöhnungsprogramme wichtig, die die Probleme und Stärken von Frauen berücksichtigen

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Das Grazer Frauengesundheitszentrum bietet ab Herbst

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einen Kurs, der Frauen in den ersten sechs Wochen ihres Nichtraucherinnenlebens begleitet.
betriebliche Gesundheitsförderung für Firmen, die ihre Mitarbeiterinnen dabei unterstützen wollen, mit dem Rauchen aufzuhören.

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Information dazu im Frauengesundheitszentrum unter Tel.: 0316/83 79 98. Mehr zum Thema Frauen und Rauchen gibt es unter www.fgz.co.at|.

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Liebe Redakteurin, lieber Redakteur,

für weitere Information steht Ihnen die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Dr.in Felice Gallé, gerne zur Verfügung: Tel: 0316/83 79 98, E-Mail: felice.galle@fgz.co.at|

Ein Foto von Mag.a Sylvia Groth MAS in Druckqualität können Sie unter http://www.fgz.co.at/?id=31|  kostenfrei herunterladen.

 

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Quellen
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen: Österreichischer Frauengesundheitsbericht 2005, Wien 2005.

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen: Rauchverhalten in Österreich. Ergebnisse unterschiedlicher Quellen (inklusive Repräsentative österreichweite Bevölkerungsumfrage im Auftrag des BMGF 2004); http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/detail.htm?thema=CH0031&doc=CMS1157724259069|

Europäische Union: Für ein rauchfreies Leben, 2005

www.help-eu.com/pages/indes.cil?id=bdba59df6f327e5f&page=bpdossier|

Gesundheitsserver – Land Steiermark: Risikofaktor -  Rauchen. www.gesundheit.steiermark.at/cms/beitrag/10263615/9586209/?print=J|

Grasser, Gerlinde, Reichenpfader Ursula.: Gesundheitsbericht 2005 für die Steiermark. www.verwaltung.steiermark.at/cms/ziel/7928827/DE/|

Land Steiermark: Frauengesundheitsbericht 2003 für die Steiermark. Graz 2003

Statistik Austria: Rauchgewohnheiten. Ergebnisse des Mikrozensus Dezember 1997. Wien 2002.

WHO: Fact Sheet on Gender, Health and Tobacco, 2003 www.who.int/gender/documents/en/Tobacco.references.pdf|

WHO: Tobacco Control Country Profiles, 2003

www.who.int/tobacco/global_data/country_profiles/en/Introduction.pdf|

 

 

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