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Hormontherapie beeinflusst die Mammografiediagnostik

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Pressemitteilung des Frauengesundheitszentrums Graz vom 8. August 2004

Neue Studie beweist: Die Einnahme von Hormonen in und nach den Wechseljahren verändert die Struktur der Brüste der Frau. Die Beurteilung der Mammografie wird dadurch unsicher.

Noch immer nehmen viele Frauen in und nach dem Wechsel Hormonpräparate. Nach der Einnahme von Östrogene oder Östrogen-Gestagen-Kombinationen wird die Mammografiebeurteilung der Brust weniger zutreffend als möglich. Dieser Umstand ist aus der Beratungspraxis bekannt. Nun wurde er durch eine Studie des renommierten British Medical Journal (2004; 328, 1291-1292)| eindrucksvoll bestätigt. Im Rahmen der Million Women Study stellten Banks u.a. fest, dass zwanzig Prozent der Frauen von einer Diagnose Brustkrebs informiert wurden, obwohl sie gesund waren.

Sylvia Groth, Geschäftsführerin des Grazer Frauengesundheitszentrums, hält es für notwendig, Frauen über diese Zusammenhänge aufzuklären: „Es sprechen verschiedene Gründe gegen eine Hormoneinnahme in und nach dem Wechsel. Zum einen übersteigen die Gefahren den Nutzen: Es zeigt sich ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen und Brustkrebs. Zum anderen sollten Frauen wissen, dass ihr Mammografie-Ergebnis häufiger nicht zutreffend ist, als es ohne Hormonbehandlung der Fall wäre.“

Information erhalten Frauen im Frauengesundheitszentrum am Joanneumring 3, 8410 Graz, Tel.: 0316/83 79 98, E-Mail: frauen.gesundheit@fgz.co.at| , www.fgz.co.at|

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Mag.a Sylvia Groth unter Tel.: 0316/83 79 98 oder E-Mail: frauen.gesundheit@fgz.co.at |Ein Foto von Mag.a Sylvia Groth steht zur Verfügung. Information zur Million Women Study (Banks u.a.) gibt es im BMJ.|

 

 

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