• Home
  • Über Uns
  • Angebot
  • Themen
  • Projekte
  • Presse
  • Links
  • Kontakt
  • Suche auf www.fgz.co.at
  • Pressemitteilung

    • Archiv
  • Logo & Fotos

Text only
Seite drucken
English Summary
 
Sie sind hier:Presse|Pressemitteilung|Archiv|Gewalt hat gesundheitliche Folgen - ein neues Projekt unterstützt betroffene Frauen|
|

Folder zum Download|

Foto von Projektleiterin
Mag.a Christine Hirt
zum Download|

|

Foto der Pressekonferenz
zum Download
|Credit: Pachernegg

|

Pressemappe
zum Download|

Factsheet| zum
Download

Gewalt hat gesundheitliche Folgen - ein neues Projekt unterstützt betroffene Frauen

|

Dienstag, 27.November 2007

|

Das Projekt Gesundheitliche Folgen von Gewalt, eine Kooperation des
Frauengesundheitszentrums und der Steiermärkischen Krankenanstalten-ges.m.H., schult KrankenhausmitarbeiterInnen, Folgen von Gewalt zu erkennen und betroffene Frauen gezielt zu unterstützen.

 

|
|

Jede fünfte Frau in Österreich ist laut Studien ein Opfer von Gewalt.
Das bedeutet allein über 120.000 Frauen in der Steiermark. „Die Täter sind zu 90 Prozent männlich und ist meist kein Unbekannter sondern der Ehemann, ein Freund oder Verwandter", weiß Projektleiterin Christine Hirtl vom Frauengesund-heitszentrum. Eskaliert die Situation und es kommt zu einer Trennung oder Scheidung, steigt für Frauen das Risiko getötet zu werden um das Fünffache.

Von Gewalt betroffene Frauen brauchen medizinische Behandlung. 75 Prozent suchen sie in Krankenhäusern und bei niedergelassenen ÄrztInnen. Im Zuge des Projektes Gesundheitliche Folgen
von Gewalt
werden MitarbeiterInnen von fünf steirischen KAGes-Krankenanstalten geschult, Frauen
gezielt zu unterstützen. Das Grazer Frauengesundheitszentrum kooperiert dabei mit der KAGes. Das Projekt wird aus den Mitteln des Fonds Gesundes Österreich gefördert und findet im Rahmen der Europaratskampagne Stop domestic violence against women statt.

Gesundheitliche Folgen von Gewalt haben viele Gesichter und sind nicht immer leicht erkennbar.
Viele Frauen verschweigen aus Scham- oder Schuldgefühlen die Ursache ihrer Verletzungen. Sie erleiden durch Gewalt akute Verletzungen wie Prellungen, Brüche, Verletzungen nach einer Vergewaltigung und Schocks. Gewalt kann aber auch lang anhaltende oder chronische Folgen haben, etwa Rücken- und Bauchschmerzen oder Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt. Gewalterfahrungen belastet außerdem die Seele und hinterlassen als Spuren Depressionen, Angstzustände, Schlaf- und Essprobleme bis zum Selbstmordversuch als letzten Ausweg. Das Gesundheitswesen hat eine besondere Rolle als erste Anlaufstelle. Wird die Situation im Krankenhaus erkannt, kann weitere Gewalt verhindert werden.

|


Medienkontakt
Rita Obergeschwandner
Frauengesundheitszentrum
Joanneumring 3, 8010 Graz
Tel: 0316/83 79 98,
E-Mail: rita.obergeschwandner@fgz.co.at|

Ein Foto von Mag.a Sylvia Groth MAS und
Mag.a Christine Hirtl steht unter
www.fgz.co.at/Logo-Fotos.31.0.html|
zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Home |Kontakt |Sitemap|AGB|Impressum|© 2010 Frauengesundheitszentrum