Das Frauengesundheitszentrum ist ein Modell für eine frauengerechte gesundheitliche Versorgung und Gesundheitsförderung. Die Mitarbeiterinnen und Referentinnen sind Expertinnen aus verschiedenen Fachgebieten und vereinen Genderkompetenz mit Kompetenz im Gesundheitsbereich.
Die Arbeit des Frauengesundheitszentrums ist evidenzbasiert und im Einklang mit internationalen Erklärungen. Die Interventionsprojekte bauen auf wissenschaftlichen Analysen auf.
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Leitlinien sind die fünf Handlungsstrategien der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Frauengesundheitszentrum fordert und fördert daher:
Das Frauengesundheitszentrum nimmt Frauen in ihrer Vielfalt wahr. Durch zielgruppenspezifische Arbeit trägt es den heterogenen Bedürfnissen von Frauen Rechnung, die durch die Entstandardisierung von Lebensläufen verstärkt entstehen. Es tritt gegen die Medikalisierung von Frauenleben auf.
Beratung, Orientierung, kompetente Weitervermittlung und Informationsmanagement gehören zum Angebot, das den Frauen neue Handlungsmöglichkeiten und die Basis zu selbständigen Entscheidungen bietet.
Neben Selbstbestimmung über den eigenen Körper bedeutet Partizipation auch Teilhabe an der gesellschaftlichen Gestaltung. Als Interessensvertretung geht es dem Frauengesundheitszentrum darum, die Versorgungsqualität für Frauen zu verbessern. Wir beraten PolitikerInnen vor gesundheits- und sozialpolitischen Entscheidungen und bringen den frauenspezifischen Blick in Verhandlungen ein. Die Berücksichtigung des Geschlechts ist ein Qualitätsmerkmal! Kooperation mit verschiedenen AnbieterInnen ist ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und die Vernetzung der ambulanten und stationären Bereiche. Es gilt soziale Ungleichheit aufzuzeigen und daraus resultierende Unter-, Über- und Fehlversorgung von Frauen zu bekämpfen. Dies bedeutet auch: Frauen müssen auf allen Entscheidungsebenen des Gesundheitswesens beteiligt werden.