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Frauengesundheitszentrum begrüßt rezeptfreie Pille danach

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Graz am 21. Dezember 2009

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Ab sofort können Frauen und Mädchen die Pille Danach als Notfallverhütung rezeptfrei in Apotheken erwerben. Das Gesundheitsministerium hat die Freigabe für alle Altersgruppen beschlossen.

Die Einnahme der Pille Danach ist eine Möglichkeit, eine ungewollte Schwanger-schaft nach ungeschütztem Sexualverkehr oder einer Verhütungspanne zu vermeiden. Sie verhindert den Eisprung, die Verschmelzung von Ei und Spermium, hat aber keine Wirkung auf eine bestehende Schwangerschaft.

"Jeder Frau und jedem Mann kann es mal passieren, dass bei der Verhütung etwas schief geht. Für den Notfall ist die Pille Danach ein Mittel der Wahl. Frauen sollten darüber informiert werden, dass sie jetzt leichteren Zugang zu dieser Möglichkeit  haben,“ begrüßt Sylvia Groth, Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrums, die Entscheidung des Gesundheitsministeriums.

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Pille danach: Wirkstoff Levonorgestrel
Bei dem Wirkstoff der Pille Danach handelt es sich um ein Hormon, Levonorgestrel, das auch in normalen Pillenpräparaten vorkommt. Zur Nachverhütung kommt es in einer Dosierung zum Einsatz, die der zehnfachen Gestagenmenge der Tagesdosis einer Anti Baby Pille entspricht. Die Tablette muss so rasch wie möglich nach dem ungeschütz­ten Verkehr, spätestens jedoch 72 Stunden danach, das sind 3 Tage, eingenommen werden. In den ersten 12 Stunden ist die Wirksamkeit mit 95 Prozent (95 von 100 Frauen) am höchsten, am Tag zwei liegt sie bei 85 Prozent (85 von 100 Frauen), am dritten Tag nur mehr bei 60 Prozent (60 von 100 Frauen).  
Unerwünschte Wirkungen der Einnahme der Pille Danach können Übelkeit (23 von 100 Frauen), Erbrechen (6 von 100 Frauen, Müdigkeit (17 von 100 Frauen und Schwindel (11 von 100 Frauen) sein.
www.profamilia.de/topic/F_uer_Jugendliche/Pille_danach/|

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Interessierten Frauen bietet das Frauengesundheitszentrum Beratungen -  persönlich, telefonisch und per E-Mail, kostenfrei und vertraulich.
Weiters informiert die Broschüre ungewollt schwanger (erhältlich im Frauengesundheitszentrum, DOKU GRAZ, Frauenreferat) über alle Fragen zum Thema.

Medienkontakt
Mag.a Rita Obergeschwandner, 0316/83 79 98,
rita.obergeschwandner@fgz.co.at|,

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Foto von Mag.a Sylvia Groth MAS
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