Graz, Mittwoch, 16. April 2008
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Nach sechs Monaten Vorbereitungszeit war es gestern soweit: Die erste der vierzehn Fortbildungen Gesundheitliche Folgen von Gewalt ist im LKH Deutschlandsberg gestartet. Das Ziel ist Krankenhausmitarbeiterinnen zu stärken, damit sie gesundheitliche Folgen von Gewalt besser erkennen
und von Gewalt betroffene Frauen gezielt unterstützen können.
Das Projekt ist eine Kooperation des Grazer Frauengesundheitszentrums
mit der KAGes – Krankenanstaltenges.m.b.H.
Vierzehn Fortbildungen in fünf KAGes-Krankenanstalten
„Als ärztlicher Direktor kann ich so eine Initiative nur wärmstens begrüßen, da wir beinahe täglich PatientInnen betreuen, denen physische oder psychische Gewalt angetan wurde.“ so Prim.Dr. Gottfried Filzwieser vom LKH Deutschlandsberg. Achzehn Krankenhausmitarbeiterinnen nehmen an dieser steiermarkweit ersten Fortbildung teil, darunter Ärztinnen, Krankenpflegerinnen und Hebammen. Geleitet wird sie von OA Dr.in Elisabeth Pongratz und Mag.a (FH) Sabine Zankl, die auch als Psychotherapeutin im Frauengesundheitszentrum im Einsatz ist.
„Wir haben hier eine große, sehr engagierte Gruppe, die sich zwei Tage mit diesem unerfreulichen Thema beschäftigt, um etwas zu bewirken. Ich bin zuversichtlich, dass im Schneeballeffekt viel erreicht werden kann.“ freut sich OA Dr.in Elisabeth Pongratz.
Bereits heute Früh fiel der Startschuss für die zweite Fortbildung, die im Universitätsklinikum Graz durchgeführt wird. Das Trainerinnenpaar besteht hier aus Dr.in Renate Mauschitz und Mag.a Barbara Steinhart vom Frauenhaus Graz. Bis September 2008 wird es noch zwölf weitere Trainings in KAGes-Krankenanstalten geben: LKH Deutschlandsberg, Universitätsklinikum, LKH Graz West, LKH Leoben, LKH Rottenmann. Die Trainerinnen sind im Dezember 2007 bei einem Train the Trainer Seminar ausgebildet worden. Die Paare setzen sich jeweils aus einer Ärztin und einer Mitarbeiterin einer gegen Gewalt arbeitenden Organisation zusammen.
Projektinformation
Projektleiterin Mag.a Christine Hirtl
0316/83 79 98
christine.hirtl@fgz.co.at
Medienkontakt
Mag.a Rita Obergeschwandner
0316/83 79 98
rita.obergeschwandner@fgz.co.at|