Graz, 13. März 2009
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Kennen Sie das? Sie sitzen bei Ihrem Arzt, blättern in einer Hochglanzzeitschrift und stoßen auf einen Artikel, der über ein neues Medikament informiert. Nun beginnt die Qual der Wahl: Kaufen ich das angebotene Arzneimittel oder nicht? Eine Checkliste hilft die Qualität von Informationsmaterial auf seine Glaubwürdigkeit zu überprüfen. Sie ist eines von zahlreichen Hilfsmitteln, das TeilnehmerInnen bei der Fortbildung Wissen macht stark und gesund, ab 23. April 2009 in Klagenfurt, zur Orientierung im (Gesundheits-)Informationsdschungel vermittelt wird.
„Wissen erreichbar und verstehbar zu machen, ist die Grundlage für selbstbestimmte und aktive Gesundheitsarbeit“, begrüßt Regina Steinhauser, Geschäftsführerin des FGZ Kärnten, dass die vom Grazer Frauengesundheitszentrum angebotene Fortbildung Wissen macht stark und gesund auch in ihrem Bundesland durchgeführt wird. „Diese Fortbildung ist eine Unterstützung für Frauen wie für Männer, die als bewusste VerbraucherInnen mitreden und mitbestimmen wollen, wenn es um ihre Gesundheit geht.“ Auch für BeraterInnen, MitgliederInnen von Selbsthilfegruppen, MitarbeiterInnen von Krankenversicherungen oder GesundheitspädagogInnen ist Wissen macht stark und gesund ein gutes Training, um im Beratungs- und Schulungsalltag gut informieren zu können.
Seit 1983 machen weltweit Organisationen und Institutionen am 15. März auf grundlegende VerbraucherInnenrechte aufmerksam. In Zeiten in denen der Markt mit Wellnessprodukten und Vitaminpräparaten überschwemmt wird und die Pharmaindustrie 40 Prozent ihres Umsatzes in Marketing investieren, ist unabhängige, glaubwürdige Information wichtig. Sie schützt KonsumentInnen vor unerwünschten Arzneiwirkungen. Das Frauengesundheitszentrum unterstützt daher mit Wissen macht stark und gesund alle, die sich bewusst für oder gegen ein Produkt, etwa ein Medikament oder eine Therapie, entscheiden wollen. Bisher haben 50 Frauen und Männer aus unterschiedlichsten Arbeitsbereichen am Kompetenztraining teilgenommen. „Man darf nicht alles glauben, was man liest, sieht und hört. Wir müssen mehr hinterfragen und nachfragen. Wir werden ganz schön an der Nase herumgeführt!“, so eine Teilnehmerin des Trainings. Die Veranstaltung inklusive der Fortbildungsunterlagen ist aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz kostenfrei.
Information und Anmeldung
Mag.a (FH) Katharina Ebner, katharina.ebner@fgz.co.at|
Anmeldeformular und Folder gibt es zum Download unter www.fgz.co.at/Kompetenztraining.335.0.html|
Medienkontakt
Mag.a Rita Obergeschwandner, rita.obergeschwandner@fgz.co.at|
KLAGENFURT
WANN
1. Teil
Donnerstag, 23. April 2009, 14.00-18.15 Uhr
Freitag, 24. April 2009, 9.15-18.15 Uhr
Samstag, 25. April 2009, 9.15-17.00 Uhr
2. Teil
Donnerstag, 14. Mai 2009, 14.00-18.15 Uhr
Freitag, 15. Mai 2009, 9.15-18.15 Uhr
Samstag, 16. Mai 2009, 9.15-17.00 Uhr
WO
Pädagogische Hochschule Kärnten
Viktor Frankl Hochschule
Hubertusstraße 1, 9020 Klagenfurt
Referentin Dr.in Bettina Berger
Bitte melden Sie sich bis 23. März 2009 an.
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Projektkoordinatorin
Mag.a (FH) Katharina Ebner
Foto zum Download |(Cmyk)
Symbolfoto (siehe oben)
zum Download|
Mehr |über das zum Projekt